Fienchen hat geschrieben: (…) Je mehr man abkocht oder desinfiziert, umso mehr drängt man die Nützlinge zurück und öffnet damit den meist widerstandsfähigeren Schädlingen die Tür.
Einleuchtend. Das erinnert mich an die Medizin.
Nunja. Vorhin habe ich mir Nova gekrallt und begutachtet, bei den Albinos geht das besser. Sie hat mich zwar immer nur kurz in ihr Atemloch schauen lassen, aber so weit ich erkennen konnte, waren dort keine Milben o.ä., auch nicht um das Atemloch herum. Vielleicht kann man das schon mal als gutes Zeichen deuten.
Dass die Viecher über die Schnecken laufen, ist mir auch logisch, das machen die Springschwänze (und nervigen Trauermücken) ja auch. Abgesehen vom Putzen ist das einfach deren „kleine große“ Welt.
Aber unschädlich hin oder her: Ich werde Ende der Woche dennoch das Substrat wechseln und alles soweit abspülen, inklusive Schnecken. Dass das Stress für die Tiere ist, ist mir klar. Doch welche „Behandlung“ (hoch gegriffenes Wort in dem Fall) ist für ein Tier (inkl. uns) schon stressfrei? Ich werde es zumindest grob versuchen, hilft zwar dann auch nicht 100%ig, aber sonst kann ich mir auch alles andere sparen, wenn ich nach der Komplettaktion gleich wieder Schnecken mit Milben Huckepack hineinsetze. Da müssen sie durch.
Falls danach dann doch noch Milben da sein sollten oder wieder auftauchen, sie meinen Schnecken und mir jedoch friedlich gesinnt sind, dann muss ich mich wohl geschlagen geben. Ob ich die auch irgendwann so putzig finde, wie die Springschwänzchen?
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