Meine Schnecken (Einheimische) haben auch so ihre Essgewohnheiten.
Sie bevorzugen dick geschnittene Gemüse, welches auf einem Stöckchen aufgespießt wird und im Blumentopf, in dem Moos und Grünlilie sind,positioniert wird. So können sie direkt nach ihrem Schläfchen am Stock hochschleimen und sich fressend am Gemüse (meist Gurke oder auch ein Champignonkopf oder ein Radieschen) festpappen und später weiterschlafen.
Das Gemüse sollte doch bitteschön genau die Höhe haben, dass dann auch ein leichter Übergang an den Deckel möglich ist – ohne sich zu sehr ausstrecken zu müssen. Das Gurkenendstück gehört deshalb regelmäßig den Schneckis.
Besonders beliebt ist hier Eisbergsalat, Schale der Gurke; der Rest der Gurkenscheiben wird immer liegen gelassen, Möhre (auch hier längs geschnitten, bloß keine Scheiben!) und Pak Choi. Besonders ein Weinbergschneck und eine Baumschnecke lieben es dann in der Kuhle am Fuße des Stengels wo es härter ist, zu schlafen
Das Pak Choi Blatt hat dazu wie ein Boot oder eine Hängematte eingebracht zu werden und doch bitteschön ein wenig gewässert sein – dann liegt es sich besonders schön in der “Kuhle”.
Nur eine Schnecke mag Tomate; die anderen verschmähen sie. Und eine “Süße” habe ich auch, die ganz gern Apfel (süßen), Banane und Melone frisst.
Mungobohnensprossen und Radieschenblätter sind auch beliebt bei der Hälfte meiner Schnecken.
Grundsätzlich soll neben der Futterschale das Essensangebot in Form von Klettermöglichkeiten und Verstecken überall im Terra angebracht sein. Devise : “Frühstück ans Bett”.
Da ich selbst viel Obst und Gemüse esse, biete ich den Schnecken auch gern an, was ich mir kaufe oder anbaue. Und wenn sie es doch nicht fressen, dann landet es auf dem Komposter und die Gartenschnecken vertilgen es.
Da ist es zu verschmerzen, wenn die Kleinen so mäkelig sind
