**Mantelvorfall bei *Helix pomatia* – heilbar?**
Hallo zusammen,
meine erwachsene Weinbergschnecke hat vermutlich einen Mantelvorfall beziehungsweise eine teilweise Ablösung des Mantels vom Gehäuse. Anfangs war nur auf einer Seite dunkles, hervortretendes Gewebe zu sehen; inzwischen scheint es auch auf der anderen Seite aufzutreten.
Zeitweise hatte sie sich deutlich stabilisiert: Sie fraß freiwillig Süßkartoffel, Löwenzahn, Brei und Eierschalenkalk, trank, setzte normalen Kot ab und konnte sich vollständig ins Gehäuse zurückziehen. Mittlerweile ist sie jedoch wieder sehr inaktiv, schwach und frisst kaum noch. Gelegentlich hängt sie sogar noch kopfüber, scheint damit aber ihren Körper stark zu belasten.
Sie sitzt derzeit einzeln, sauber, ruhig und gut belüftet auf einer flachen Ebene. Wasser, Kalk und verschiedene Futtersorten stehen unmittelbar erreichbar bereit. Das Gewebe lässt sich zwar vorsichtig zurück ins Gehäuse bewegen, tritt aber wieder hervor; weitere Manipulationen möchte ich deshalb vermeiden.
Hat jemand einen vergleichbaren Mantelvorfall bei einer *Helix pomatia* erlebt, der tatsächlich wieder verheilt ist? Mich interessieren besonders konkrete Verläufe, Zeiträume und erkennbare Heilungszeichen – gern auch wissenschaftliche oder tiermedizinische Quellen. auch über die Gründe warum es passiert.
Fotos kann ich selbstverständlich ergänzen.
