Ich wunder mich immer wieder, wie zäh Schnecken sein können. (Nein, ich hab sie nicht gegessen)

Gestern bringt mir meine Mutter eine Weinbergschnecke aus unserem Garten. Im Häuschen war er recht großes Loch, zusammen mit einem langen Riss. Der Fuss hing aus dem Haus wie ein altes Stück Fleisch. Total wabbelig. Die Schnecke hat sich kaum noch bewegt.
Ich hab mir gedacht: "Probieren können wirs ja mal." Also habe ich den Riss mit Klarsichtfolie und Kalkbrei als Kleber verschlossen. Die Schnecke kam in meine Faunabox auf nasses Zewa und es gab Gurke mit ziemlich viel Kalkbrei obendrauf.
Ich dachte eigentlich nicht, dass die Schnecke die Nacht überlebt. Sie war ja schon näher am Tod als am Leben.
Aber heute morgen war der Kalk gefressen und auch Teile der Gurke waren weg und nun schleimt die Kleine durch die Box. Zwar extrem langsam, aber immerhin bewegt sie sich.
Achja....es ist übrigens dieses schöne Exemplar (ich hab sie schon mal im Frühling im Garten gefunden und fotografiert):
