Ich hab, wie im anderen Thread geschrieben, die Möglichkeit genutzt, meine Schnecken (Cepaea hortensis und Helix lucorum) in den Trockenschlaf zu schicken. Meine Wohnung ist sehr trocken und als Dachgeschosswohnung jetzt auch immer über 30 Grad warm, da scheint mir das die beste Lösung. Ich habe sonst immer feuchte Tücher auf den Terrarien und Boxen und sprühe regelmäßig, um auf einigermaßen die richtige Luftfeuchtigkeit zu kommen. Das habe ich dann langsam weggelassen und die Terrarien immer trockener werden lassen.
Die Helix haben sich eingegraben, bis auf eine, die hat sich in der Box in die Ecke gehängt. Bei denen steht ja überall, dass sie sich die Sommermonate über als Schutz vor der Hitze eingraben und längere Zeit in Trockenruhe verbringen, also kommt das ja vielleicht sogar ihrem natürlichen Leben entgegen.
Eine Helix pomatia habe ich gerade zur Pflege, die hatte offensichtlich einen Unfall; meine Nachbarin hat sie beim Spazierengehen gefunden und mir mitgebracht. Die hat zum Glück das Gehäuse schon längst wieder repariert, weil es nur ein kleiner Schaden war. Der habe ich dann auch die Möglichkeit gegeben, sich in ausreichend Erde einzugraben, was sie dann auch gemacht hat.
Die Bänderschnecken haben sich alle in die Ecken des Terrariums gehängt. Aber das ist ja auch nicht so extrem wie draußen. Dort sind die auch nicht alle eingegraben, sondern haben sich im Laub festgeklebt oder hängen bei 40 Grad im Schatten im Busch. Da denke ich mir, werden 30 Grad an der Glaswand nicht so das Problem sein? Solange die Luftfeuchtigkeit gering ist (hier bei mir um die 30-35%).
Oder habe ich was übersehen?
Naja, ich werde berichten. So oder so, eine Belastung stellt es für uns alle dar, das ist klar.
