Hallo,
Zäune, die von Schnecken nicht überwunden werden können, haben Abweiskanten mit bestimmten Winkeln, zB
hier habe ich Infos dazu gefunden. Es kommt dabei also nicht auf die scharfen Kanten an. Eventuell könnte man auch Material nutzen, an dem die Schnecken nicht haften und deshalb nicht daran entlang kriechen können, zB Netz (gespannt) oder so etwas.
Sicher gegen eventuelle Fressfeinde ist allerdings tatsächlich nur eine Abdeckung, da könnte ja auch ein lockeres Netz gehen, zB so Zirkuszelt-mäßig mit einem Pfosten in der Mitte gestützt, so kann man das Gehege auch kurz mal betreten, falls Bedarf besteht (zB zum zurück schneiden der Pflanzen, die hoffentlich dicht wachsen werden), ohne alles auf machen zu müssen.
Wenn du die Schnecken sowieso im Garten hältst, wieso lässt du sie nicht direkt dort überwintern? Das Absammeln ist sehr mühevoll und du wirst bestimmt (gerade wenn auch Jungtiere dabei sind) nicht alle Tiere finden. Dazu solltest du ein Hibernaculum anlegen, wie man es bei allen anderen Terrarientieren, die ganzjährig im Freiland gehalten werden, auch macht. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, allen Gemeinsam ist, dass ein Loch bzw Gang in den Boden gegraben wird (und entsprechend ausgekleidet, dass die Tiere mühelos entlang kommen), so tief, dass die Tiere sich dort hin zurück ziehen können und frostsicher sind. Falls du dazu keine Infos findest, kann ich dir das noch genauer beschreiben.
Zum Überwintern von Jungtieren draußen habe ich keine Bedenken, sofern die Tiere gut genährt sind und eben einen passenden Unterschlupf finden.
Viele liebe Grüße, Claudia
Edit: ich würde definitiv eine kleine Legesteinmauer oder einen Steinhaufen sowie Holzhaufen, Reisig usw einbringen. Schau dich mal draußen um, an Stellen an denen (Weinberg-)Schnecken leben, da ist dein Gehege noch viiiiiel zu "aufgeräumt"
