
Veruca hat geschrieben:Huhu,
genau so habe ich das auch vor, alles was krank/missgebildet/kleinwüchsig/schwach ist wird aussortiert und verfüttert oder gefrostet.
...
Fine hat geschrieben:Wenn man aber wirklich diesen Gedanken zugrunde legt, dann muss man auch konsequent sein und schon bei den Elterntieren anfangen.
Natürlich kann man bei Schnecken nicht kontrollieren, wer sich mit wem paart, es sei denn man hat nur zwei Tiere.....aber man könnte sich eine Gruppe aus möglichst blutsfremden Tieren zusammenstellen in dem man nur einzelne Tiere kauft, dann könnten sich ja keine Geschwister paaren. Man könnte auch...grade wenn man z.B. die Albinoformen der fulica hält von denen ja nun ständig behauptet wird dass sie genetisch nicht ok. sind, mal eine blutsfremde Wildfarbende zur Auffrischung des Genpools einkreuzen.
Und wenn man seinen Nachwuchs dann abgibt dürfte man eben nur einzelne Tiere weitergeben damit diese dann wiederum mit blutsfremden anderen Schnecken zusammengehalten werden.
Das ist natürlich ein längerer Weg der mehr Geduld und Aufwand erfordert, wäre aber in meinen Augen nur konsequent...nur, wer macht das so?
Fine hat geschrieben:Ich persönlich denke auch, dass Inzucht bei Schnecken eine weniger große Rolle spielt als z.B. bei anderen Tierarten.
man könnte sich eine Gruppe aus möglichst blutsfremden Tieren zusammenstellen in dem man nur einzelne Tiere kauft, dann könnten sich ja keine Geschwister paaren. Man könnte auch...grade wenn man z.B. die Albinoformen der fulica hält von denen ja nun ständig behauptet wird dass sie genetisch nicht ok. sind, mal eine blutsfremde Wildfarbende zur Auffrischung des Genpools einkreuzen.
Wenn man jetzt, wie in deinem Beispiel Shine, aus einem Gelege nur eine Schnecke hat die gut genug ist, dann stimmt doch etwas mit dem ganzen Gelege nicht und man hätte diese eine Schnecke auch nicht behalten sollen.
Und wenn man mal dein Beispiel vom Katzenzüchter nimmt.....ein Züchter von Katzen würde, wenn er professionell züchtet, nicht zwei Katzen aus einem Wurf verpaaren und dann mit dem Nachwuchs weiterzüchten oder die Tiere zur Zucht weitergeben, bei Schnecken wird das aber so gemacht.
Vergleichbar ist das aber mMn sowieso nicht, weil bei Schnecken Inzucht eine weit geringere Rolle spielt.
Nur wenn man davon ausgeht dass Schäden bei Schnecken genetisch- inzuchtbedingt sind, dann muss man bei der Vermehrung aus meiner Sicht komplett umdenken und kann nicht sagen "man selektiert und somit hat man alles getan um gesunden Nachwuchs zu haben", das wäre wohl zu einfach.


Lindenbaerchen hat geschrieben:Von daher macht es Sinn, nicht gleich hunderte von Babys schlüpfen zu lassen, nur um sie anschliessend alle zu frosten
Fine hat geschrieben:Manchmal ja schon etwas schizophren....da wird einerseits seitenlang diskutiert wie man eine schlecht gewachsene vor sich hinmickernde Schnecke noch irgendwie am Leben erhalten/zum wachsen bekommen kann, es wird gebadet, Brei gefüttert, auf Zewa gesetzt.....andererseits werden Babys, bei denen man noch garnicht weiß wie sie mal wachsen werden, zu hunderten gefrostet.


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