Moin,
eine hohe Sterblichkeit finde ich auffällig. Eigentlich kommt so ziemlich alles durch, was schlüpft und schlüpfen sollte das ganze Gelege. Ein paar wenige einzelne Eier, ok, aber reihenweise Verlust sollte nicht sein.
Ich bin da bei den anderen: nur schlüpfen lassen, was du notfalls selbst behalten und gut versorgen kannst. Nur dann kannst du die neuen Besitzer auswählen und auch welchen absagen, wenn du kein gutes Gefühl bei ihnen hast. Zooladen ist für mich ein NoGo, die Chance, dass die Tiere von dort in ein artgerechtes Zuhause vermittelt werden ist minimal.
Selbst jetzt noch mit den kleinen Schlüpflingen: lieber ein kurzes gutes Leben als jahrelanges Dahinsiechen in schlechter Haltung. Und es werden nicht deine letzten Babys sein. Es entkommen immer mal welche dem wöchentlichen Eiersuchen - irgendwann musst du dich sowieso daran gewöhnen, gesunde Schnecken zu töten. Es ist hart, aber es ist leider so

Einfahren muss ein Terrarium nicht, es spart nur schön Material, wenn man viele kleine Helferlein im Substrat hat.
Was meinst du mit "Erde gedreht"? Ist sie faulig geworden? Das könnte ein Hinweis auf zu viel Feuchtigkeit im Substrat sein. Wenn du mehr Wasser hineinsprühst, als über die Lüftung verdunsten kann, dann versumpft der Bodengrund schnell. Nicht gut für die Tiere, dann besser weniger oft Sprühen oder aber zwischendurch mehr lüften.