Mal wieder was Neues aus der Forschung:
http://www.uibk.ac.at/ipoint/news/2011/ ... ch.html.de
lg Rainer
Schnecken benötigen für zentrale Stoffwechselvorgänge das Spurenelement Kupfer. So enthält z. B. ihr Atmungsprotein Hämocyanin Kupfer und nicht Eisen, wie etwa beim Menschen. Schneckenblut ist daher nicht rot, sondern hellblau. Das für ihren Stoffwechsel so notwendige Kupfer können die Tiere in ihren Zellen festhalten und speichern. Gleichzeitig können sie Überschüsse anderer giftiger Metalle binden und entgiften, ohne dass dies den für die Tiere lebenswichtigen Kupferstoffwechsel beeinträchtigt. Dies gelingt den Weichtieren durch spezielle körpereigene Eiweißstoffe – so genannte „Metallothioneine“. Eiweißstoffe dieser Klasse enthalten besonders viele Aminosäuren mit Schwefelatomen (sogenannte Cysteine), die Metalle binden können.
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