Hallo Marten. Wahrscheinlich sinds bei dir eher die Enchyträen. Ich glaube nämlich nicht, dass parasitäre Nematoden einfach von alleine weggehen. Man sieht sie nur nicht, weil sie in der Schnecke leben.
Bei meinen Schnecken bin ich aufmerksam geworden, weil ich zwei oder drei Würmchen am Mantelrand auf dem Weichteil gesehen habe, nahe des Atemlochs. Ein Indiz (jetzt im Nachhinein verständlich) was mich veranlasst hat, den Kot untersuchen zu lassen. Weder auf dem Kothaufen, noch im Substrat habe ich vorher jemals Würmer gefunden. Nur so kleine dunkle Pünktchen waren im Kot zu sehen, wobei ich nie auf die Idee gekommen wäre, dass meine Schnecken von Würmern befallen sind.
Die Ausscheidungen heute sehen wieder völlig in Ordnung aus. Ich hoffe, der Wurmspuk ist vorbei. Einmal muss ich noch mit Panacur behandeln und eine weitere Kotprobe zum Arzt bringen, und ab jetzt werden meine Schnecken regelmäßig entwurmt, damit ich sie ruhigen Gewissens so auf die Hand nehmen kann. Meine Katzen entwurme ich ja auch prophylaktisch, warum denn nicht auch die Schnecken, die wahrscheinlich sogar anfälliger sind als die Vierbeiner?

oder dass ich Entwurmung von Haustieren grundsätzlich ablehne, aber es sind halt ein paar alternative Überlegungen, die ich mir vor allem auch mache seit ich Schnecken im Minibiotop Terrarium halte. Denn das ist im besten Fall ein kleiner Ausschnitt aus der Natur und kann damit niemals steril sein. Weder für die Schnecken noch für uns ist eine sterile Umgebung wünschenswert.

Das tut mir sehr leid für Euch und Eure Schnecken!