Moin zusammen,
heute morgen hab ich diese Weinbergschnecke mit ziemlichem Totalschaden am Haus gefunden.
Das, was vom Haus übrig ist, sind zwei nur lose zusammenhängende Teile. Das Schneck hat versucht, zum großen Bruch-Loch herauszukommen.
Ich hab es vorsichtig mit einem nassen Wattestäbchen zurückbeordert und zum eigentlichen Ausgang des Hauses geführt.
Das ging ganz gut, dann habe ich mit Pflastertape ein bißchen versucht zu stabilisieren, es scheint zunächst mal innerlich nicht oder nicht gravierend verletzt zu sein, zumindest tritt nirgends Flüssigkeit aus bis jetzt und es ist ganz mobil.
Ich habe es in eine Plastikbox (oben offen) auf ein Stück Rhabarberblatt mit einer Unterlage aus feuchtem Zewa gesetzt und ihm Brei aus Dolomit und Löwenzahnblätter angeboten. Für den Brei hat es sich interessiert, ist aber glaube ich mehr durchgekrochen, als es gefressen hat. Es ruht seitdem unter einem Rhabarberblattdach und sieht unverändert aus.
Ich habe mich kreuz und quer durch die Havariegeschichten gelesen und versuche, alles zu tun, um es durchzubringen. Ich würde das Haus gern mehr stabilisieren, aber ich habe Angst, das Tape zu lösen und dabei noch mehr Schaden anzurichten.
Kann ich noch etwas tun, ausser Brennessel-Löwenzahn-Dolomitbrei anzubieten, es feucht zu halten und zu hoffen?
Liebe Grüße von Beate aus Traventhal
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