Anna1287 hat geschrieben: ↑ 10. Oct 2013 09:50 Hallo,
vorgestern habe ich die Kalkblöcke gemacht.
An sich sind sie durchgetrocknet, haben aber eine gummiartige Konsistenz.
Ich habe sicherlich zu viel Agar Agar verwendet.
Darf ich das dennoch anbieten?
Hallo,
ich habe vor vier Tagen auch einen ersten Versuch gestartet, aber die entstandenen Kalkblöcke möchten einfach nicht fest werden. Sie sind zwar so fest, dass sie ihre Form behalten, aber ich kann mit meinem Finger die Blöcke leicht eindrücken. Bei mir ist keine gummiartige Schicht zu sehen, wie in dem zitierten Beitrag, dafür sind der Block aber, soweit ich es erkennen kann, auch an keiner Stelle wirklich fest. Erst dachte ich, dass es daran liegt, dass die Feuchtigkeit der Kalkblöcke in meiner Form (Maurerschüssel) nicht entweichen konnte, weshalb ich sie vorgestern Morgen aus der Form genommen habe und sie nun auf Küchenpapier trockne. Weiß vielleicht jemand, welchen Fehler ich gemacht haben könnte?
Kaela hat geschrieben: ↑ 01. Jan 2014 18:16 Jetzt brauch ich auch keinen Backofen mehr... nach drei Tagen ist mein dicker Klotz nun endlich trocken

Vielleicht hast du diesen Thread abonniert und siehst meine Frage: Hast du deinen Kalkblock in der Form gelassen oder zum Trocknen herausgenommen? Meine Blöcke sind noch nicht einmal groß und trocken trotzdem schon vier Tage.
Und zu Rasplutins Rezept habe ich auch eine Frage:
Nach dem Abkühlen wird die Agar-Agar-Lösung in einer Form mit dem Calciumcarbonat verrührt, so dass der Brei eine Gipsartige Konsistenz hat.
Auf meiner Agar-Agar-Packung steht, dass das Agar-Agar bei 30°C geliert. Deshalb habe ich es nur kurz abkühlen lassen, dann in die Maurerschüssel gegossen und mit dem 100%igen Calciumcarbonat verrühret. War das vielleicht mein Fehler? Hätte das Agar-Agar erst gelieren müssen, bevor es mit dem Calciumcarbonat gemischt wurde? Andererseits schreibst du hier:
Nimm 100ml Wasser, gib 1/4 Teelöffel Agar-Agar dazu und koche beides 5 Minuten.
Nach dem Kochen giesse das heisse Wasser in eine Form und rühre das Calciumpulver dazu, bis die Konsistenz gipsartig ist, oder verrühre alles bereits im Kochtopf und giesse es dann in Formen.
Ich habe sonst noch einen Tipp für die Blöcke: Ich habe in jeden Kalkblock einen Zahnstocher mit Draht gesteckt, damit ich ihn an einen Ast hängen kann, sodass er ein kleines Stückchen über dem Boden schwebt. Das mache ich, da ich gelesen habe, dass der Block weich wird, wenn er sich zu lange im feuchten Terra befindet. Ich hoffe, dass er so nach dem Sprühen schneller abtropft. Und ich habe auch gelesen, das die Schnecken lieber trockene Sepia fressen, als weiche und habe mich gefragt, ob man diese Erkenntnis auch auf den Kalkblock übertragen kann?
Da ich erst die Kalkblöcke gemacht habe und dann diesen Thread gelesen habe, weiß ich jetzt, dass ich mir die Arbeit hätte sparen können. Dann gebe ich lieber das Calciumcarbonat in einer Schüssel mit Wasser.
