Da ihr Fuß und auch wie ich nun denke ihr Kopf (der „Stab“) draußen waren (und wahrscheinlich schon durch Austrocknung etwas geschrumpft waren, daher konnte ich sie am Anfang nicht als solche erkennen), vermute ich, dass sie so etwas wie eine Herzattacke erlitten hat, die sie bei ihrer Aktivität überrascht hat. Wer weiß, vielleicht war sie schon etwas älter. Ich hatte auch schon länger die Vermutung, dass sie körperlich Schwierigkeiten damit hatte, ein dickes und festes Gehäuse und möglicherweise auch andere Gewebe zu bilden. Am Donnerstag hat sie sich noch gepaart, vielleicht war es zu viel, vielleicht hat sie auch mein heftiges Niesen in den letzten Tagen aufgeschreckt?
Wenn ihr euch die Bilder am Anfang des Threads mit ihrem Gehäuseschaden anschaut, war sie wirklich eine unheimlich tapfere Schnecke, die mich durch ihre Lebenskraft überrascht und beeindruckt hat und noch zwei aktive Monate mit der anderen Schnecke bei mir verbringen durfte. Morgen werde ich sie beerdigen. Ich danke euch allen herzlich für eure Hilfe!
Ich überlege auch, die andere Schnecke schon jetzt bei Temperaturen von 7-17 Grad in einem Waldstück mit viel Totholz und Laub freizulassen. Moos wächst schon überall, gleichzeitig sind noch nicht so viele Tiere aktiv, sodass sie entspannter die Umgebung erkunden kann als im Frühling. Haltet ihr das für eine gute Idee?



